Verordnung zur Gefahrenabwehr 

Verordnung = Delegation von Rechtsetzungsgewalt auf die Exekutive. Sie unterliegt stets dem Vorbehalt des Gesetzes.
 
I. Ermächtigungsgesetz (Delegationsgesetz)
  1. Spezialgesetz (zB §6 StVG)
  2. Generalermächtigung, §§174, 175 LVwG
Auch die EGL muss rm sein, insbesondere muss sie der Wesentlihckeitslehre und dem verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsgebot der Art. 80 I 2 GG bzw Art. 38 shLVerf entsprechen
 
II. Formelle RMK
  1. Zuständigkeit 
      a) sachliche Zuständigkeit, §§54, 55 LVwG
      b) Verbandskompetenz, §§54, 55 LVwG
      c) Organkompetenz, §55 III 2 LVwG
  2. Verfahren
      a) ggf. Verfahrensprobleme aus der GO
      b) ggf. Vorlagepflicht, §55 III 1 LVwG
      c) Verkündung und Inkrafttreten, §§60, 61 LVwG
  3. Form, §§56, 62 LVwG
 
III. Materielle RMK
  1. Subsumtion der Verordnung unter die EGL  ⇒ abstrakte Gefahr
  2. Verpflichtung von Verantwortlichen gem. §§217 ff. LVwG
  3. Vereinbarung mit höherrangigem Recht (Prüfung von GR, Rückwirkung ect)
  4. Ermessen  ⇒ keine Ermessensfehler
 
 
Verordnungen können aufgrund ihrer abstrakt-generellen Rechtsnatur nur der Abwehr abstrakter Gefahren dienen. 1q

Diskussion