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Zuletzt bearbeitet: 26.01.2019 15:43:13 von phoenix_lp
Zuletzt abgefragt: 30.11.-0001 00:00:00
Didaktische Modelle
Die zweite Reflexionsebene im Berliner Modell stellt die Faktorenanalyse dar. Welche Aspekte sollen durch die drei Schritten Normenkritik, Faktenbeurteilung und Formenanalyse genauer hinterfragt und analysiert werden (vgl. Gassmann 2013, S. 140 f.)? Nennen Sie drei zentrale Pro-Argumente und drei zentrale Kritikpunkte zum Berliner Modell (vgl. Gassmann 2013, S. 142-144.
Die zweite Reflexionsebene im Berliner Modell stellt die Faktorenanalyse dar. Welche Aspekte sollen durch die drei Schritten Normenkritik, Faktenbeurteilung und Formenanalyse genauer hinterfragt und analysiert werden (vgl. Gassmann 2013, S. 140 f.)? Nennen Sie drei zentrale Pro-Argumente und drei zentrale Kritikpunkte zum Berliner Modell (vgl. Gassmann 2013, S. 142-144.
Die zweite Reflexionsebene im Berliner Modell stellt die Faktorenanalyse dar. Welche Aspekte sollen durch die drei Schritten Normenkritik, Faktenbeurteilung und Formenanalyse genauer hinterfragt und analysiert werden (vgl. Gassmann 2013, S. 140 f.)? Nennen Sie drei zentrale Pro-Argumente und drei zentrale Kritikpunkte zum Berliner Modell (vgl. Gassmann 2013, S. 142-144.
Die zweite Reflexionsstufe soll als theoretische Grundlage für Entscheidungen für den Unterricht dienen und soll sich mit Faktoren auseinandersetzen, die didaktische Entscheidungen von Pädagogen beeinflussen. Im Mittelpunkt dieser Analyse stehen jene Merkmale (Faktoren), die die Entscheidungen prinzipiell beeinflussen können bzw. beeinflussen, wie z.B. Normen, Fakten und didaktische Formen. Normen sollen auf „ihre Vereinbarkeit miteinander“ getestet werden. Sie sollen hinterfragt und untersucht werden.
Im Rahmen der Normenkritik sollen Norm bildende Faktoren, wie z.B. der Staat, Parteien, Wirtschaft, Elternorganisationen oder Kirchen, den Lehrer dazu veranlassen, für sich zu klären, welche Normen seine Entscheidungen geprägt haben, somit in die Planung des Lehrers eingeflossen sind und in den Unterricht hineinwirken (z.B. Schulgesetze, Richtlinien, Schulbücher): ,,permanente Ideologie-Kritik“. Die Fakten sollen von den Lehrern in den Unterricht mit einbezogen werden. Sogenannte Fakten sind beispielsweise Einflüsse der Medien, Begabungsunterschiede der Schüler, Lernschwierigkeiten etc.
Die Faktenbeurteilung dient dazu, die Faktoren daraufhin zu überprüfen, ob und gegebenenfalls in welcher Weise sie Einfluss auf den Unterricht haben (können). Bei den Formen geht es darum, dass sich Lehrer darüber im Klaren werden, welche Methoden sie bevorzugen. Außerdem sollen Lehrer auch lernen, andere Methoden zu verstehen. Dabei soll verhindert werden, dass die Formen auf eine falsche Art genutzt werden.
Durch die Formenanalyse soll ermittelt werden, welche Unterrichtsmethoden gegenwärtig und auch in der Vergangenheit bevorzugt ausgewählt wurden und welche Erfolge damit erzielt wurden. Das Berliner Modell versuchte in einem Modell alle Unterrichtsfaktoren des Lernens und Lehrens zu erfassen. Im Vergleich zu anderen didaktischen Modellen umfasst das Berliner Modell nicht nur die Planung, sondern auch die Analyse des Unterrichts.
Vorteile des Modells:
1. Durch seine einfache Struktur ist es leicht verständlich und hat Ordnung in das didaktische Denken und Handeln gebracht.
2. Es liefert ein halbwegs vollständiges Raster zur Erfassung von Unterricht
3. In bildungspolitischer Sicht ist es parteipolitisch neutral
Nachteile des Modells:
1. Es gibt keine Hilfestellung/konkrete Handlungsanweisungen bezüglich der inhaltlichen Umsetzung
2. Der Übergang von der Analyse zur Planung des Unterrichts ist zu unpräzise
3. Es werden keine Hinweise zur Evaluation der Lernziele, die die Schüler verfolgen sollten, gegeben
Die zweite Reflexionsstufe soll als theoretische Grundlage für Entscheidungen für den Unterricht dienen und soll sich mit Faktoren auseinandersetzen, die didaktische Entscheidungen von Pädagogen beeinflussen. Im Mittelpunkt dieser Analyse stehen jene Merkmale (Faktoren), die die Entscheidungen prinzipiell beeinflussen können bzw. beeinflussen, wie z.B. Normen, Fakten und didaktische Formen. Normen sollen auf „ihre Vereinbarkeit miteinander“ getestet werden. Sie sollen hinterfragt und untersucht werden.
Im Rahmen der Normenkritik sollen Norm bildende Faktoren, wie z.B. der Staat, Parteien, Wirtschaft, Elternorganisationen oder Kirchen, den Lehrer dazu veranlassen, für sich zu klären, welche Normen seine Entscheidungen geprägt haben, somit in die Planung des Lehrers eingeflossen sind und in den Unterricht hineinwirken (z.B. Schulgesetze, Richtlinien, Schulbücher): ,,permanente Ideologie-Kritik“. Die Fakten sollen von den Lehrern in den Unterricht mit einbezogen werden. Sogenannte Fakten sind beispielsweise Einflüsse der Medien, Begabungsunterschiede der Schüler, Lernschwierigkeiten etc.
Die Faktenbeurteilung dient dazu, die Faktoren daraufhin zu überprüfen, ob und gegebenenfalls in welcher Weise sie Einfluss auf den Unterricht haben (können). Bei den Formen geht es darum, dass sich Lehrer darüber im Klaren werden, welche Methoden sie bevorzugen. Außerdem sollen Lehrer auch lernen, andere Methoden zu verstehen. Dabei soll verhindert werden, dass die Formen auf eine falsche Art genutzt werden.
Durch die Formenanalyse soll ermittelt werden, welche Unterrichtsmethoden gegenwärtig und auch in der Vergangenheit bevorzugt ausgewählt wurden und welche Erfolge damit erzielt wurden. Das Berliner Modell versuchte in einem Modell alle Unterrichtsfaktoren des Lernens und Lehrens zu erfassen. Im Vergleich zu anderen didaktischen Modellen umfasst das Berliner Modell nicht nur die Planung, sondern auch die Analyse des Unterrichts.
Vorteile des Modells:
1. Durch seine einfache Struktur ist es leicht verständlich und hat Ordnung in das didaktische Denken und Handeln gebracht.
2. Es liefert ein halbwegs vollständiges Raster zur Erfassung von Unterricht
3. In bildungspolitischer Sicht ist es parteipolitisch neutral
Nachteile des Modells:
1. Es gibt keine Hilfestellung/konkrete Handlungsanweisungen bezüglich der inhaltlichen Umsetzung
2. Der Übergang von der Analyse zur Planung des Unterrichts ist zu unpräzise
3. Es werden keine Hinweise zur Evaluation der Lernziele, die die Schüler verfolgen sollten, gegeben
Die zweite Reflexionsstufe soll als theoretische Grundlage für Entscheidungen für den Unterricht dienen und soll sich mit Faktoren auseinandersetzen, die didaktische Entscheidungen von Pädagogen beeinflussen. Im Mittelpunkt dieser Analyse stehen jene Merkmale (Faktoren), die die Entscheidungen prinzipiell beeinflussen können bzw. beeinflussen, wie z.B. Normen, Fakten und didaktische Formen. Normen sollen auf „ihre Vereinbarkeit miteinander“ getestet werden. Sie sollen hinterfragt und untersucht werden. Im Rahmen der Normenkritik sollen Norm bildende Faktoren, wie z.B. der Staat, Parteien, Wirtschaft, Elternorganisationen oder Kirchen, den Lehrer dazu veranlassen, für sich zu klären, welche Normen seine Entscheidungen geprägt haben, somit in die Planung des Lehrers eingeflossen sind und in den Unterricht hineinwirken (z.B. Schulgesetze, Richtlinien, Schulbücher): ,,permanente Ideologie-Kritik“. Die Fakten sollen von den Lehrern in den Unterricht mit einbezogen werden. Sogenannte Fakten sind beispielsweise Einflüsse der Medien, Begabungsunterschiede der Schüler, Lernschwierigkeiten etc. Die Faktenbeurteilung dient dazu, die Faktoren daraufhin zu überprüfen, ob und gegebenenfalls in welcher Weise sie Einfluss auf den Unterricht haben (können). Bei den Formen geht es darum, dass sich Lehrer darüber im Klaren werden, welche Methoden sie bevorzugen. Außerdem sollen Lehrer auch lernen, andere Methoden zu verstehen. Dabei soll verhindert werden, dass die Formen auf eine falsche Art genutzt werden. Durch die Formenanalyse soll ermittelt werden, welche Unterrichtsmethoden gegenwärtig und auch in der Vergangenheit bevorzugt ausgewählt wurden und welche Erfolge damit erzielt wurden. Das Berliner Modell versuchte in einem Modell alle Unterrichtsfaktoren des Lernens und Lehrens zu erfassen. Im Vergleich zu anderen didaktischen Modellen umfasst das Berliner Modell nicht nur die Planung, sondern auch die Analyse des Unterrichts. Vorteile des Modells : 1. Durch seine einfache Struktur ist es leicht verständlich und hat Ordnung in das didaktische Denken und Handeln gebracht. 2. Es liefert ein halbwegs vollständiges Raster zur Erfassung von Unterricht 3. In bildungspolitischer Sicht ist es parteipolitisch neutral Nachteile des Modells : 1. Es gibt keine Hilfestellung/konkrete Handlungsanweisungen bezüglich der inhaltlichen Umsetzung 2. Der Übergang von der Analyse zur Planung des Unterrichts ist zu unpräzise 3. Es werden keine Hinweise zur Evaluation der Lernziele, die die Schüler verfolgen sollten, gegeben
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