§ 263 StGB, Betrug

Allgemein

Was ist ein Erfüllungsbetrug?
Wann liegt beim Erfüllungsbetrug ein Vermögensschaden vor?
Welche Arten lassen sich unterscheiden?

Schaden liegt in der Differenz zwischen Geleistetem und Geschuldetem nach Maßgabe des Vereinbarten
 
 
Echter Erfüllungsbetrug: Täter entschließt sich erst nach Vertragsabschluss, das Opfer zu täuschen und das Vereinbarte nicht zu leisten (gilt auch, wenn die Leistung an sich das vom Getäuschten gezahlte Geld wert ist, aber hinter dem vertraglich Vereinbarten zurückbleibt)
 

Unechter Erfüllungsbetrug: Nur Vertiefung des Eingehungsbetruges, Täter täuscht schon während des Verpflichtungsgeschäfts über die minderwertige Qualität seiner Leistung, die er später auch erbringt. Entspricht der Preis dem Marktwert, ist das Verpflichtungsgeschäft allerdings wirtschaftlich ausgeglichen und es liegt kein Betrug vor.

 

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