Klausurfragen VEÖK

Intertemporal Framing erklären + Beispiel

Intertemporal Framing bezieht sich darauf, wie ein Gewinn oder Verlust in zeitlicher Hinsicht dargestellt wird – also als Verzögerung oder Beschleunigung. Menschen empfinden den negativen Nutzen bei Verzögerung einer Zahlung stärker als den positiven Nutzen bei der Beschleunigung der Zahlung.
 
Beispiel: Ein Manager bekommt ab sofort seinen Bonus für das gesamte Jahr erst Ende des Jahres anstatt jeden Monat = eine Verzögerung, die als Verlust empfunden wird. Der Bonus muss über die übliche Verzinsung hinaus erhöht werden, damit der wahrgenommene subjektive Verlust ausgeglichen ist und die Bonuszahlung subjektiv nach der neuen Regelung den gleichen Wert hat.

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